Die Technik macht´s

Mindestens genauso wichtig wie eine geeignete Zahnbürste und -pasta ist die richtige Putztechnik, die möglichst bei jedem Zähneputzen nach dem gleichen Schema angewendet wird. Am Verbreitesten ist das sogenannte KAI-System, das folgende Putzreihenfolge vorgibt:

K = Kauflächen: Als erstes werden die Kauflächen mit kurzen Hin- und Herbewegungen geputzt.
A = Außenflächen: Anschließend folgen die Außenflächen, die mit kreisenden Bewegungen geputzt werden. Die Zähne liegen während dessen aufeinander. Geputzt wird jeweils von der Mitte zu den Seiten.
I = Innenflächen: Zum Schluss kommen die Innenflächen an die Reihe. Diese werden von unten nach oben "ausgewischt".


Selbst ist das Kind - So gelingt das Erlernen des Zähneputzens
Haben Sie bisher selbst die Zahnbürste geschwungen, so können Sie mit Beginn des dritten Lebensjahres beginnen, Ihrem Kind das selbstständige Putzen beizubringen. Am wenigsten Mühe bereitet am Anfang das Säubern der Kauflächen. Im nächsten Schritt kann Ihr Kind üben, Kreise auf die Außenseite der Zahnreihe zu "malen", bevor es schließlich lernt, die Innenseiten wie mit einem Handbesen auszufegen. Da Gründlichkeit anfangs noch nicht das Ziel sein kann, müssen Sie bis zum Schuleintritt stets nochmal gründlich nachputzen.

Machen Sie sich bewusst: Ihr Vorbild wirkt Wunder!

"Schrubben" Sie so oft es geht gemeinsam und vermitteln Sie dadurch, dass Zähneputzen ganz selbstverständlich zum Tagesablauf dazu gehört. Auch ein Lob für das selbstständige Putzen darf ab und zu nicht fehlen. Wie wäre es außerdem mit einem Lied, das für gute Laune im Badezimmer sorgt?

Liedidee
Ich putze meine Zähne

(gesungen nach der Melodie "Ein Männlein steht im Walde")

Ich putze meine Zähne von rot nach weiß,
ich führe meine Bürste stets rund im Kreis.
Morgens wenn ich früh aufsteh,
abends wenn zu Bett ich geh,
putz ich meine Zähne so weiß wie Schnee.