Herbst ist Erntezeit

Der Herbst bringt uns ein buntes Angebot an Früchten. Kinder können zu dieser Zeit reifes Obst nicht nur sehen und anfassen, sondern möglicherweise auch selbst ernten und frisch genießen. Haben Sie vielleicht in der Nähe die Gelegenheit, bei der Apfelernte mitzuhelfen? Gemeinsam Äpfel aufzulesen und dann eventuell beim "Mosten" zuzusehen und den Saft danach gleich zu verkosten, macht sicher nicht nur Ihrem Nachwuchs Spaß. Erkunden Sie sich doch mal bei einem regionalen Obst- und Gartenbauverein oder einem Bauern nach einer solchen Möglichkeit.


Was wächst auf dem Baum, was unter der Erde?
MaterialGroßer, weißer Karton, auf den ein Baum gezeichnet wird, Farbstifte, Kartonkärtchen, mit Abbildungen aus Prospekten oder Zeichnungen von Lebensmitteln
Spielidee

All jene Lebensmittelkärtchen sollen auf den Baum gelegt werden, die auch tatsächlich auf einem Baum wachsen. Solche, die in oder auf der Erde wachsen, werden unter dem Baum platziert.



Was das Brot zu erzählen hat
Brot spielt in unserem Alltagsleben eine große Rolle. In Mitteleuropa ist es in der uns bekannten Form erst seit dem 8. Jahrhundert gebräuchlich. Ursprünglich Getreidebrei, später Fladen und erst mit dem Bekannt werden des Sauerteiges bzw. der Hefe nahm das Brot die uns heute vertraute Gestalt an. Vor allem in Deutschland gibt es kein Lebensmittel mit einer derartig großen Vielfalt an Formen, Farben und Rezepturen. Brot ist eines unserer wertvollsten Grundnahrungsmittel und liefert uns Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe.

Am besten schmeckt natürlich das selbstgebackene Brot, aber auch der Duft von selbstgebackenen Brötchen macht Appetit aufs Frühstück...


Back- & Kochidee: Schnelle Quarkbrötchen
ZutatenZubereitung

500 g Weizenvollkornmehl
1 TL Backpulver
Prise Salz
Honig nach Geschmack
500 g Quark
2 Eier

Das Mehl mit Backpulver, Salz und Honig mischen, Quark und Eier darunter kneten (falls der Teig zu trocken ist, evtl. etwas Milch dazugeben). Brötchen formen.

Backzeit: 180 °C | 5 ? 20 Min.


Trockenobst - eine ganz besondere Süßigkeit
Das Trocknen von Lebensmitteln, um einen Vorrat für den Winter anzulegen, hat bereits eine lange Tradition. Auch dazu möchten wir Ihnen hier ein paar Tipps geben. Denn gerade getrocknete Früchte sind eine vitamin- und mineralstoffreiche Alternative zu Süßigkeiten. Für die praktische Umsetzung des Trocknens gibt es drei Möglichkeiten: Lufttrocknen - Trocknen im Backofen - Trocknen mit speziellen Dörrapparaten.
 
Äpfel

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse mit einem Apfelstecher entfernen, in 5 mm dicke Scheiben schneiden und auf Fäden oder dünne Holzstäbe gezogen trocknen. Um das Braunwerden zu vermeiden, können die Apfelringe vor dem Trocknen in leicht gesalzenes Wasser getaucht werden.

Aprikosen

Die Früchte halbieren, entsteinen und mit der Öffnung nach oben auf ein Trockengitter legen. Zunächst bei 50 °C eine Stunde, dann bei 65 °C im Backofen trocknen - dabei die Backofentür einen Spalt geöffnet lassen.

Pflaumen

Nehmen Sie gut gereifte Früchte. Entfernen Sie diese von den Stielen und setzen Sie sie mit dem Stielansatz nach oben auf ein Trockengitter. Lassen Sie die Früchte erst in der Sonne vortrocknen - dann im Backofen fertigtrocknen. Legen Sie am besten Alufolie unter, um den abtropfenden Saft aufzufangen.



Back- & Kochidee: Fruchtiger Brotaufstrich fürs Frühstück
ZutatenZubereitung

250 g getrocknete Früchte
1 Zitrone
150 g Frischkäse
Zimt, Vanille

Das Obst über Nacht in Wasser einweichen, dann mit der Flüssigkeit pürieren. Frischkäse untermischen und mit Zimt und Vanille abschmecken.


Freizeitspaß: Wie wäre es mit dem Besuch eines...
  • Wochenmarktes - um auf besonders eindrückliche Weise die Vielfalt der (heimischen) Lebensmittel kennen lernen zu können.
  • lebensmittelverarbeitenden Betriebes - z.B. Bäckerei oder Molkerei, um mit eigenen Augen die Herstellung verschiedener Lebensmittel (vom Korn zum Brot, von der Milch zum Käse) beobachten und erleben zu können.
  • (Bio-) Bauernhofes - um die Herkunft pflanzlicher und tierischer Nahrungsmittel erfahren zu können.