Entspannung

Kuscheln - Zuwendung, Geborgenheit und viel, viel mehr

Gibt es etwas Schöneres als ausgiebige Schmusezeiten? Gemütlich kuschelnd auf dem Sofa zu liegen, den Blickkontakt zu Ihrem Baby herzustellen und es zum Lachen zu bringen? Das ist für alle Beteiligten Entspannung pur und Balsam für die Seele. Das Kuscheln noch viel mehr kann, erfahren Sie, wenn Sie mit diesem Beitrag auf "Tuchfühlung" gehen.

Zärtlicher Körperkontakt gehört zu Babys Grundbedürfnissen
In den ersten Lebensmonaten braucht Ihr Baby die Nähe zu vertrauten Menschen genauso sehr wie Nahrung, Schlaf und frische Windeln. Das Gefühl, festgehalten und gestreichelt zu werden vermittelt Sicherheit und Geborgenheit ? Empfindungen, die von großer Bedeutung für die körperliche und psychische Entwicklung sind. Besonders wichtig: Durch die körperliche Zuwendung entwickelt sich ein Urvertrauen gegenüber der Welt ?da draußen?. Einströmende Sinnesreize und belastende Erlebnisse werden leichter verarbeitet, was Ihr Kind darin bestärkt, weiterhin mutig und neugierig auf alles Neue zuzugehen.

Fakten zum Staunen
Die Haut als erstes Kommunikationsmedium

Im Vergleich zu den übrigen Sinnen ist der Tastsinn direkt nach der Geburt am weitesten ausgereift. Berührungen der Haut zählen somit in den ersten Lebensmonaten zu den wichtigsten Kontaktaufnahmen mit Ihrem Baby. Gleichzeitig vermittelt jede Streicheleinheit neue Reize, die Impulse für die Entwicklung bieten.
Wenn wundert es da, dass die Natur Sie als Eltern dementsprechend ?programmiert? hat: Intuitiv wollen die meisten Mütter und Väter ihr Baby möglichst oft berühren.