Entspannung

Schlaf, Kindlein, schlaf - das Geheimnis des Babyschlafs

Das eigene Baby beim Schlafen zu beobachten, löst unwahrscheinliche Glücksgefühle aus: So zufrieden, süß, aber auch schutzbedürftig liegt Ihr Kleines in seinem kuscheligen Bettchen... Nicht selten ist jedoch der Weg ins Traumland alles andere als entspannt. Einschlafen, nächtliches Füttern und Wickeln sowie schließlich das Durchschlafen stellen für fast alle Eltern die größte Herausforderung in Babys erstem Jahr dar. Um dieser gelassener begegnen zu können, finden Sie hier Antworten auf die meist gestellten Fragen zum frühkindlichen Schlafverhalten.

Wie viel Schlaf braucht mein Baby?
Genau wie alle anderen Fähigkeiten, wollen auch das Schlafen und die Unterscheidung zwischen Tag und Nacht gelernt sein. Wie Sie sicherlich aus eigener (schlafraubender) Erfahrung wissen, ist ein "regelmäßiger" Schlaf- und Wachrhythmus keineswegs automatisch vorhanden, sondern entwickelt sich erst im Laufe der Zeit. Gut zu wissen: Sie können Ihr Baby dabei unterstützen, seinen eigenen Rhythmus zu finden, indem Sie den Tagesablauf möglichst regelmäßig gestalten und feste Fütter-, Schlafens- und Spielzeiten einhalten.

In Punkto Schlafbedarf gilt wie in vielen anderen Bereichen auch: Jedes Kind ist anders. Während manche Babys ihre ersten Wochen und Monate weitgehend verschlafen und bis zu 20 Stunden schlummern, benötigen andere über 24 Stunden verteilt nur 10 bis 12 Stunden Schlaf. Die nachfolgende Tabelle gibt Ihnen eine grobe Orientierung hinsichtlich der altersspezifischen Gesamtschlafzeiten. Mit eingerechnet sind die nächtliche Ruhezeit sowie die Nickerchen am Tage. Sollte Ihr Kind zu den "Kurz- oder Langschläfer-Babys" zählen und damit unter oder über den Richtwerten liegen, besteht kein Grund zur Sorge - es handelt sich stets um Durchschnittsangaben.


Durchschnittliche Gesamtschlafenszeit in 24 Stunden
AlterStunden
1 Monatca.15,5 Stunden
3 Monateca.15 Stunden
6 Monateca.14,5 Stunden
9 Monateca.14 Stunden
12 Monateca.13,5 Stunden
Quelle: GEPS-NRW e.V. 2006

Tipp aus der Praxis:

Ein Schlafprotokoll sorgt für den Überblick Vielleicht ist das Führen eines sogenannten Schlafprotokolls eine Möglichkeit für Sie, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie viel Schlaf Ihr kleiner Racker zu welcher Tageszeit braucht. Um einen Überblick über Babys Schlafgewohnheiten zu bekommen, tragen Sie hierin einfach über ein, zwei Wochen ein, wann und wie lange Ihr Kind schläft.