Kuscheln: "Entwicklungshilfe", Gesundheitsvorsorge und Beruhigungsmittel in einem

Kaum zu glauben, aber was das Kuscheln angeht, haben wir es tatsächlich mit einer wahren Wunderwaffe zu tun. Zunächst einmal fördert häufiger Körperkontakt Babys Entwicklung: Wissenschaftliche Untersuchungen konnten nachweisen, dass Kinder, die einen Mangel an Zuwendung erfahren, später mit dem Greifen, Laufen und Sprechen beginnen und weniger aktiv und selbstbewusst sind. Andersherum macht intensives Streicheln und Schmusen schlau, da es die Anregung und Vernetzung der Nervenzellen bewirkt und die Informationsvermittlung zum Gehirn auf Touren bringt.

Regelmäßiges Knuddeln kann aber noch viel mehr: Wenn Sie Ihr Baby mit vielen Streicheleinheiten versorgen, schützt dies nachweislich vor Krankheiten, da ein spezielles Glückshormon ausgeschüttet wird, das die Abwehrkräfte stärkt. Darüber hinaus entfaltet das Gestreichelt werden eine beruhigende Wirkung, in Folge derer die Schreiphasen Ihres kleinen Rackers seltener und kürzer werden.

Kuscheln nach Herzenslust
  • Berührungsvielfalt.
    Ob streicheln, kitzeln, küssen, im Arm halten oder massieren ? Ihr Baby wird jede Form der körperlichen Nähe zu Ihnen genießen. Übrigends: Nähere Infos zur Baby-Massage erhalten Sie hier. (Anm. der Red.: link setzen zu: Babys erste Wochen ? Entspannung
  • Emotionen widerspiegeln.
    Auch wenn Ihr Baby noch nicht spricht, können Sie beim Kuscheln ganz intensiv mit ihm kommunizieren. Reagieren Sie auf seine Handlungen, indem Sie z.B. Lachen, Begeisterung signalisieren oder erstaunt gucken. Ist Ihr Baby einige Monate alt, wird dies bei ihm große Begeisterung und eine erneute Reaktion auslösen.
  • Kuscheliger Transport im Tragetuch.
    Zugegeben ist es nicht jedermanns Sache, aber das Tragetuch bietet inzwischen vielen Eltern eine echte Alternative zum klassischen Kinderwagen. Obwohl das Tragen mit einigen Einschränkungen in der eigenen Beweglichkeit einhergeht, ist man in Straßenbahn, Kaufhaus & Co. flexibler und kommt gleichzeitig Babys natürlichem Bedürfnis nach Körpernähe entgegen.