Tipps aus der Baby-Küche

  • Verzichten Sie bei der Zubereitung der Breie auf Salz, Zucker und andere Gewürze. Während Salz die noch nicht voll entwickelten Nieren überlasten und zu Dehydrierung (Austrocknung) führen kann, fördert Zucker unnötig frühzeitig die Vorliebe für Süßigkeiten. Auch weitere Gewürze sind nicht notwendig, selbst wenn Ihnen das Gericht sehr geschmacklos vorkommt. Der kindliche Geschmackssinn ist noch sehr empfindlich.
  • Kein Honig im ersten Lebensjahr. Honig kann das Bakterium Clostridium botulinum enthalten, welches eine lebensgefährliche Erkrankung auslösen kann. Für Erwachsene sind diese Bakterium ungefährlich ? nur der kindliche Darm besitzt noch keine ausreichende Immunabwehr, um sich gegen die krankheitserregenden Bakterien zu schützen. Keine Sorgen machen müssen Sie sich hingegen, wenn Honig als Süßungsmittel in Fertigprodukten verwendet, wurde. In der Regel werden die Bakterien bei der Fertigung abgetötet.
  • Kaufen Sie frische Lebensmittel, möglichst Obst und Gemüse der Saison. Aber auch Tiefkühlprodukte enthalten alle Nährstoffe, fast wie frisch vom Feld.
  • Garen Sie in wenig Wasser und mit geschlossenem Deckel. Pürieren Sie die Kochflüssigkeit mit. So bleiben die Nährstoffe weitgehend erhalten.
  • Kochen Sie gleich mehrere Portionen auf einmal und frieren Sie diese portionsweise ein. Sie können entweder den ganzen Brei oder nur einzelne Komponenten einfrieren. Bei -18°C lassen sich diese 2 Monate aufbewahren.
  • Bereits erwärmte Baby-Gerichte dürfen nicht nochmals erwärmt werden. Allerdings ist es durchaus möglich, frisches Essen einen Tag im Kühlschrank zu lagern.