Was tun, wenn die Nerven blank liegen?

Nach zahlreichen abendlichen Einschlafdramen oder durchwachten Nächten ist es mit der Geduld und  dem Verständnis irgendwann vorbei. Wenn wundert´s: Schlafmangel und die ständige Frustration bringen Sie über kurz oder lang an Ihre persönliche Belastungsgrenze. Damit nicht nur Ihr Kind, sondern auch Sie halbwegs entspannt durch diese Zeit kommen, ist es ratsam...

  • sich mit dem Partner bei der nächtlichen Betreuung abzuwechseln.
  • die Nickerchen Ihres Babys zu nutzen, um den versäumten Schlaf am Tag nachzuholen. Um Ihre Kraftreserven wieder aufzufüllen, sollten Sie auch nicht davor zurückschrecken, die Hilfe von Verwandten und Freunden in Anspruch zu nehmen.
  • die Unterstützung Ihres Kinderarztes zu erbitten, wenn Sie über das Schlafverhalten Ihres Sprösslings besorgt sind oder die Belastung für Sie zu groß wird. Gemeinsam können Sie nach Lösungen suchen oder zu Fachleuten Kontakt aufnehmen.
  • in jedem Fall ruhig zu bleiben, so schwer das auch sein mag. Wenn Sie das Gefühl haben, der Situation im Augenblick nicht gewachsen zu sein, dann geben Sie Ihr Baby an Ihren Partner ab oder verlassen Sie kurz das Zimmer und atmen tief durch. Natürlich wissen Sie, dass sie Ihr Kind niemals schütteln dürfen und auch eigenmächtig gegebene Schlaf- und Beruhigungsmittel tabu sind.