Gesundheit & Pflege

Gut gewickelt

Unvorstellbar! In den ersten drei Lebensjahren werden Sie Ihrem Sprössling bis zu 6000 Mal dei Windeln wechseln. Um Ihnen die anfänglichen Unsicherheiten zu nehmen und somit den Wickel-Start zu erleichtern, haben wir hier für Sie die besten Tipps rund um den Windelwechsel zusammengestellt.

Wohlfühlwindel für Babys Po

Damit sich Ihr Baby in seiner Windel rundum behaglich fühlt, sollte sie einige Grundbedinungen erfüllen:

  • Die Nässe gut aufnehmen und zurückhalten, damit möglichst wenig Feuchtigkeit an die Haut gelangt.
  • Die richtige Größe haben, um gut zu sitzen und auslaufsicher zu sein.
  • In der "Breitwickelmethode" gefertigt sein, um eine gesunde Hüftsgelenkentwicklung zu unterstützen.
  • Genügend Beinfreiheit für ein freies Strampeln bieten, damit sich die Beinmuskulatur und Hüftgelenke gut ausbilden können.


Tipps für den Zeitpunkt des Windelwechsels

Kinderärzte empfehlen, die Windeln eines Säuglings mindestens fünf- bis siebenmal am Tag zu wechseln - und dies spätestens, wenn es aus dem Windelpaket duftet. Denn Stuhl und das feuchtwarme Windelklima reizt die zarte Babyhaut und sorgt schon nach kurzer Zeit für Rötungen.

Eine feste Regel, zu welchen Tageszeiten Sie Ihren Nachwuchs am besten wickeln, gibt es dagegen nicht. Denn jedes Baby ist anders. Manche haben nach jeder Mahlzeit eine volle Windel, andere nicht.

Für die Nacht gilt: Ist die Windel, z.B. nach dem Stillen, nur nass, müssen sie nicht unbedingt neu wickeln - ein müdes Baby wird auch ohne frische Windel weiterschlafen und gewöhnt sich auf diese Weise gut an den Tag-Nacht-Rhythmus.