
Liebe Erzieherinnen, lieber Erzieher, liebe Ärztinnen, liebe Ärzte,
auf den folgenden Seiten erhalten Sie alle Informationen und Materialien zum Projekt "Kita-Vorsorgebogen", welches die Früherkennung von psychischen Störungen und Entwicklungsauffälligkeiten stärken soll. Im Mittelpunkt steht ein Beobachtungsbogen, der von den Erzieherinnen ohne großen Aufwand ausgefüllt und bei den ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen U8 und U9 unterstützend eingesetzt werden kann. Mit Hilfe dieses Bogens können die wichtigen Alltags-Beobachtungen den Kinder- und Jugendärzten in standardisierter Form zugänglich gemacht und so eine umfassende Einschätzung des Kindes ermöglicht werden. Auffälligkeiten sollen damit früher erkannt und mit geringen Mitteln beseitigt werden. Zudem kann durch die Erinnerung der Eltern die Inanspruchnahme der Vorsorgeuntersuchungen U8/U9 erhöht werden.
Die Materialien stehen Ihnen zum Herunterladen zur Verfügung. Damit haben Sie weiterhin die Möglichkeit, Ihre Beobachtungen zur Situation des Kindes darzustellen und über die Eltern dem Kinderarzt/ der Kinderärztin zur Verfügung zu stellen. Dieser Informationsaustausch ist Ziel des Kita-Vorsorgebogens.
Eine weitergehende Evaluation ist im Gesamtprojekt nicht mehr vorgesehen, weil die inzwischen etablierte KIGGS-Studie des Rober-Koch-Institutes sehr viel umfangreichere Daten liefern kann. Daher wird der Durchschlagebogen nicht benötigt, Sie können den "einfachen" Vordruck verwenden.
Das Projekt wurde im September 2007 unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Saarland gestartet.
Eine Möglichkeit zum Herunterladen des Beobachtungsbogens sowie der unterstützenden Materialien finden Sie im Downloadbereich.
Weiterhin finden Sie auf diesen Seiten eine weiterführende Projektbeschreibung sowie eine Skizze zum Projektablauf.
Für Rückfragen zum Projekt steht Ihnen Dagmar Johannes vom BKK Bundesverband zur Verfügung.
Projektbearbeitung: Marijke Brouwer
Projektleitung: Dagmar Johannes