Kita-Vorsorgebogen

Ablauf des Projektes in Kita & Arztpraxis

Auf dieser Seite erhalten Sie einen kurzen Überblick, wie die Umsetzung des Kita-Vorsorgebogens sowohl in der Kita als auch in der kinderärztlichen Praxis erfolgt.

 

 

In der Kindertageseinrichtung

Bereits bei der Anmeldung der Kinder in die Kita können die Eltern erstmalig auf die U8 und U9 sowie das Angebot des Beobachtungsbogens hingewiesen werden. Hierzu erhält die Kita zur Unterstützung den so genannten Elternbrief, der über das Projekt informiert und auf dessen unterem Abschnitt das schriftliche Einverständnis zum Ausfüllen des Bogens erklärt werden kann. Diese Unterschriftenabschnitte werden durch die Kita eingesammelt und zu den persönlichen Unterlagen des Kindes gelegt.

 

Neben dem Elternbrief steht zusätzlich ein Plakat zur Verfügung, das in der Kita (und der Arztpraxis) daran erinnert, den Beobachtungsbogen zu den Vorsorgeuntersuchungen mitzunehmen. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass es sich empfiehlt, das Plakat, den Elternbrief sowie den Kita-Vorsorgebogen einzusetzen. Des Weiteren können Informationen im Rahmen von Elternabenden oder ähnlicher Gelegenheiten die Eltern außerdem zur Teilnahme an dem Verfahren motivieren.

 

Zu Beginn eines Kita-Jahres werden von den Kitas die Stichtage für die Vorsorgeuntersuchungen, die dem frühest möglichen Vorsorgetermin entsprechen, ermittelt: Für die U8 errechnet sich dieser aus dem Geburtstermin zzgl. 3 Jahren und 6 Monaten, für die U9 aus dem Geburtstermin zzgl. 4 Jahren und 11 Monaten. 

 

Hat das Kind das entsprechende Alter für die U8 bzw. die U9 erreicht, werden die Eltern persönlich von den ErzieherInnen auf die bevorstehende Untersuchung angesprochen. Nur wenn die Eltern ihr schriftliches Einverständnis erklärt haben, wird der Bogen von den ErzieherInnen – in Abwesenheit der Eltern – ausgefüllt und den Eltern dann in einem pädagogischen Gespräch übergeben. In diesem Gespräch werden die Eltern gebeten, den Bogen dem Kinderarzt bei der Vorsorgeuntersuchung vorzulegen.

 

 

 

In der kinderärztlichen Praxis

Bei der Anmeldung des Kindes zur Vorsorgeuntersuchung in der kinderärztlichen Praxis erinnert die Arzthelferin die Eltern daran, den Beobachtungsbogen zur Untersuchung mitzubringen. Am Untersuchungstag schaut sich der Kinder- und Jugendarzt den Bogen an und bespricht den Inhalt mit den Eltern. Eine ärztliche Entscheidung über eventuell einzuleitende Maßnahmen ergibt sich dann aus der Zusammenschau von Elterngespräch, ärztlicher Befunderhebung und Beobachtungsbogen; ob und welche Maßnahmen ggf. erforderlich sind, werden auf der zweiten Seite des Bogens vom Kinder- und Jugendarzt eingetragen. Zusätzlich kann der Arzt bei der Durchsicht des Bogens auf einen Interpretationsleitfaden zurückgreifen.

 

Nach erfolgter Untersuchung erhalten die Eltern den Bogen zurück.

 

Bedarf es nach dem Ergebnis der Vorsorgeuntersuchung einer Rücksprache des Arztes mit der Kita, steht dem Arzt hierfür ein Formular, das den Weg der Kontaktaufnahme mit der dafür notwendigen Schweigepflichtentbindung erleichtert, zur Verfügung.

 

Eltern als Partner

Möglichkeiten, Eltern in die Aktivitäten im Bereich der Gesundheitsförderung einzubeziehen, ihre Verantwortung und Vorbildungsfunktion zu stärken, finden Sie hier in bunter Vielfalt. 


Zu den Aktionsideen

Für Eltern

Mit dem Aktivprogramm "Mach mit!" möchten die BKK Eltern unterstützen und ihnen mit vielfältigen Informationen, Spielideen und praktische Anregungen für einen gesunden Familienalltag zur Seite stehen.

 

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